Allerheiligen und Allerseelen.....

....zwei katholische Gedenktage für unsere Toten.

Gestern oder schon vorher wurden die Gräber "aufgeputzt" und besonders schön für den Feiertag hergerichtet. Der Herbst hat die Friedhöfe heuer besonders mit Laub "gesegnet".


In allen Friedhöfen war es gestern üblich, dass so etwa zwischen 2 und 3 Uhr Nachmittags die Pfarrgemeinde mit ihren Mitgliedern singend und betend durch die Gräberreihen gingen und dabei auch diese mit Weihwasser besprengten.

Heute ist Allerseelen.
"Allerheiligen ist ein Gedenktag, der uns daran erinnert, dass wir als Gemeinschaft aller Lebenden und aller Toten durch Jesu Tod und Auferstehung Gemeinschaft der Heiligen sind. Uns ist das Heil zugesagt."

Also diese beiden Gedenktage hätten wir bald vorbei.
An unsere Toten haben wir doch alle daran gedacht!

PS: Im Fotostüberl hab ich Gräber von Prominenten eingestellt. Ich denke, dass Erinnerungen an vergangene Künstler auch mal gerne gesehen werden. Eine Erinnerung an diese Leute schadet mal auch nicht.
Heute z.B. das Grab von Rainer Werner Fassbinder im alten Bogenhauser Prominentenfriedhof.
2.11.06 22:53


Scheens Wochnend.....


.....ja mit sicherlich der letzten aufblühenden
Rose im Freien in diesem Jahr.
Die Aufnahme ist von gestern Vormittag. Ich war sehr erstaunt, dass diese Rose, die wohl im Begriff war sich bei den letzten Sonnenstrahlen der vergangenen Wochen zu entblättern,
den Frost der Nacht überstanden hat.
Wenn´s nicht bald wieder warm wird, dann wird diese schöne Rose alsbald zerfallen und ihr schönstes Blütenkleid nicht mehr erreichen.
Schade.....sagt der Hausmichl !
4.11.06 21:58


Pressefreiheit in den USA .....

.......gibts die noch????
Das US-Nachrichtenmagazin Newsweek brachte in seiner Ausgabe vom 2.10.06 eine Titelgeschichte mit dem Bild eines Talibankämpfers in Afghanistan der sagte sinngemäß: "Wir gewinnen und die USA werden Afghanistan verlieren"


Wie man aber hier unschwer ersehen kann, wurde diese "amerikalächerliche" Titelgeschichte nur in den Ausgaben für Europa, Asien und Latein Amerika
abgedruckt und nicht in den USA selbst.
Für die USA wurde eine Familiengeschichte
einer Starfotografin abgedruckt!!!
Warum?
Ganz einfach, in den USA sind in einer Woche Kongresswahlen. Da passt ein solcher Beitrag "Afghanistan ist verloren" nicht in den Wahlkampf von den Repuplikanern
und vor allem nicht Präsident Bush.
Also, man sehe, Präsident Bush hat dem Magazin Newsweek ganz einfach untersagt, zur Wahlkampfzeit einen so amerikakritischen Beitrag in den USA selbst zu zeigen.
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" stellt in ihrem Jahresbericht fest, dass die Pressefreiheit in den USA immer mehr untergraben werde. In der Rangliste der pressefreundlichsten Länder fielen die USA in den letzten 4 Jahren von Platz 17 auf Platz 53 zurück und liegen nun gleichauf mit Botswana und Kroatien.

Fazit vom Hausmichl: Im Zuge der Bekämpfung des Terrors sind die Bürgerrechte und die Pressefreiheit in den USA ganz erheblich eingeschränkt.
Die Bürger/innen der USA, die sonst so freiheitsliebend sind, lassen sich das auch noch gefallen!!!!
Pfui deibl....!!!!

Quelle: Investor
6.11.06 18:54


Meine Berufsnachlese.....

.....schon lange angekündigt, jetzt aber wieder mal wahr gemacht, also heute eine weitere Erinnerung.

>der Holzmichel als Ordnungshüter.<
"Der Maiglöckchenmörder"

In den 50.er Jahren hatten ein verheirateter Mann und eine ledige Frau regelmässig im Hotel Eden in München, direkt

am Hauptbahnhof, ihre "Schäferstündchen" absolviert.
Zum damaligen Zeitpunkt doch ein von den Kirchen und auch von der Gesellschaft als Sünde oder grobes Fehlverhalten eingestuft.
Eines Tages hatte es jedoch nach dem Liebesgenuss zwischen dem Pärchen einen heftigen Streit gegeben.
Dieser endete damit, dass der Mann eben diese Frau erwürgt und getötet hat.
In seiner Rage hat er der Toten rundum Maiglöckchenblumen im Bett ausgestreut.
Schließlich hat er ihr "unten" noch
ein Maiglöckchen hineingesteckt.
Daher der Name "Maiglöckchenmörder".
Da es sich hier um eine Beziehungstat handelte, wurde der Mann sehr schnell von der Polizei verhaftet
und später zu lebenslänglicher Haft
wegen Mordes verurteilt.
Er saß seine Haft im Gefängnis in Straubing ab.
Wie es so üblich war bzw. ist, werden auch Mörder bei guter Führung nach 15 Jahren wieder in die Freiheit also ins normale Leben zurückgeschickt. Die Entlassung von ihm war Mitte der 60.er Jahre.
Nun kommt die Erinnerung von mir an diesen Maiglöckchenmörder.
Zu Beginn meines Berufslebens bei der Stadt München war ich beim Ordnungsamt, genauer gesagt beim damaligen Amt für öffentliche Ordnung, eingesetzt. Ich wurde alsbald Gruppenleiter einer Aussenstelle in München im Ortsteil Ramersdorf.
Ich war damit hauptsächlich beschäftigt, von Bürgern/innen von Ramersdorf die polizeilichen Anmeldungen durchzuführen und auch neue Ausweispapiere wie Pass und Personalausweis auszustellen.
Ja und genau dies brauchte der Maiglöckchenmörder nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis Straubing.
Also kam er zu mir in die Dienststelle.
Ich habe seinerzeit sofort gemerkt, dass ich einen Promihäftling vor mir habe. Also ein etwa 45 Jahre alter Mann, gut gepflegt und redegewandt.
Normales Aussehen.
Da ich damals doch recht jung und "wissensdurstig" war, hat er mir einiges aus seinem Leben freimütig erzählt.
Der Tenor seiner Erzählungen war, dass er seinen Mord von damals sehr bereut habe. Die lange Haft war für ihn zwar anstrengend aber hatte auch viele Ereignisse, die für ihn nicht unbedingt schädlich waren.
Am meisten hat ihm geschadet, dass sein Leben aufgrund des Mordes und der langen Haft einen ganz anderen Weg wie gewollt genommen hat. Er habe die lange Haft aber akzeptiert.
Nun war er, der Maiglöckchenmörder, wieder ordnungsgemäß polizeilich gemeldet.
Nach 3 Wochen hat er dann auch seinen neuen Personalausweis wieder bei mir abgeholt. So konnte er seine Freiheit wieder geniessen.
Nach etwa 1 Jahr ist der "Maiglöckchenmörder" dann in einen anderen Stadtteil von München und damit aus meinem Zuständigkeitsbereich verzogen. Ich hörte dann nichts mehr von ihm.
Vor ein paar Wochen, also gut 40 Jahre später, traf ich zufällig einen pensionierten Handwerker, der mir erzählte, dass er eben in dem besagten Hotel Eden als Hausmeister, also als Mädchen für alles, tätig war.
Wir kamen dann ganz schnell auf den Mordfall in diesem Hotel zu sprechen.
Der Handwerker konnte sich noch recht gut an den Mord damals erinnern.
Er erzählt seine Erinnerungen, wie die junge Frau seinerzeit im Hotelzimmer tot aufgefunden wurde und besonders die ausgestreuten Maiglöckchen auffielen.
Ja, solche Zufälle gibt es halt im Leben, dass man einen Zeitzeugen zufällig trifft und die ganze Sache nochmals sich besprechen und erinnern lässt.
Dieses Zusammentreffen seinerzeit mit dem Maiglöckchenmörder habe ich eigentlich nie vergessen.

>Eine schöne und erfolgreiche Woche
wünsche ich noch allseits und überall.<
8.11.06 09:51


Saddam Hussein soll hängen.....

....wie wir alle in allen Medien gehört, gesehen und gelesen haben, wurde der EX-Diktator Saddam Hussein von einem irakischen Sondertribunal zum.....

....Tode durch erhängen verurteilt. Verurteilt wurde er wegen Massakern an seinem Volk und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Mit diesem Todesurteil bei diesem "Menschen" kann ich eigentlich leben.

Ich frage mich aber:

Welcher Richter urteilt über die Massaker, die vom amerikanischen Militär begangen wurden?

Welcher Richter verhängt auch hier die Todesstrafen?

Ich komme zu dem Ergebnis:

Ein Staatsmann, der Morde und Kriegsverbrechen begangen und den Krieg verloren hat, der wird abgeurteilt und zum Tode verurteilt.

Derjenige Staatsmann, der das gleiche begangen, den Krieg aber gewonnen hat, der wird als Kriegsheld und großer Staatsmann gefeiert.

So ist halt mal das Leben!?

Übrigens: Heute sind in den USA Kongresswahlen. Der amerikanische Wähler/in entscheidet zwar nicht über das Präsidentenamt von Bush sondern über die Zusammensetzung der beiden Häuser.

Die Wahl steht dort unter dem Motto:

"für den Krieg im Irak dann für Bush und die Republikaner oder gegen den Krieg im Irak, dann für die Demokraten".

Übrigens, alleine im Oktober diesen Jahres haben 105 (in W. einhundertfünf) amerikanische Soldaten im Irak durch Attentate und Kriegshandlungen ihr Leben verloren.

1 GI wurde entführt und wurde bis heute nicht gefunden. Es werden noch viele amerikanische Soldaten zukünftig dort ihr Leben lassen müssen. Und noch mehr werden das sein, wenn das Todesurteil gegen Saddam H. auch vollstreckt wurde.

Für was und für wen eigentlich müssen diese GI`s sterben??
Übrigens: Komisch schon, dass das Urteil gegen Saddam nur ein paar Tage vor den Wahlen in den USA gefällt wurde. Da soll mal wieder das amerikanische Wahlvolk auf (Bush-) Linie gebracht oder besser gesagt erneut "verarscht" werden.

9.11.06 17:32


Bush wurde abgestraft....

.....also wie die Meinungsforscher vorausgesagt haben, wurde die Partei von Bush und damit auch Bush selbst von den Wählern in den USA empfindlich abgestraft.
Im Repräsentantenhaus hat Bush seine Mehrheit schon sicher verloren. Für den Senat nach der endgültigen Auszählung auch.
Also, doch ganz erfreulich, dass ein freiheitsliebendes Volk wie die Amerikaner, aus eigener Kraft es geschafft haben ihrem Präsidenten die Rote Karte zu zeigen.
Ich hab eigentlich daran nicht so recht geglaubt.
Also in Zukunft wird Bush, der Kriegstreiber erster Klasse, seine Politik mit den Demokraten abstimmen müssen.
Die haben schon erklärt, dass sie ihre Soldaten so schnell wie möglich aus dem Irak abziehen wollen. Das ist gut so.

Fazit vom Hausmichl:

"Bush, Deine Zeit ist bald auch ganz abgelaufen,
das ist gut so".

10.11.06 14:41



....und das herbstlich schöne sonnige Wetter sollte so bleiben in den letzten Tagen! Das ist doch klar!
11.11.06 09:04


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